beA – Das besondere elektronische Anwaltspostfach

aktuelle Meldung:

beA muss vorerst offline bleiben – Sicherheit und Datenschutz haben Priorität

Anmeldeprozess am beA wird überarbeitet

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) wird die Plattform beA vorerst weiter offline lassen. Am Freitag hatte die BRAK die beA-Webanwendung vom Netz genommen, nachdem ein für den Zugang erforderliches Zertifikat als unsicher eingestuft und gesperrt worden war. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist davon nicht betroffen. Die Vertraulichkeit der Datenübertragungen war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Es handelt sich um ein Zugangs- bzw. Verbindungsproblem, das der Technologieentwickler des beA-Systems trotz intensiver Arbeiten bislang nicht gelöst hat.

Allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die entsprechend der ursprünglichen Empfehlung vom 22.12.2017 das ersatzweise bereitgestellte Sicherheitszertifikat installierten, rät die BRAK dringend zur Deinstallation, um sich aus dem Zertifikat möglicherweise ergebende Sicherheitsrisiken für die individuelle PC-Umgebung auszuschließen.

„Es ist bedauerlich, dass das beA, eine für die deutsche Anwaltschaft besonders wichtige technische Errungenschaft, derzeit nicht zur Verfügung steht. Die BRAK räumt der Sicherheit des beA und aller Anwältinnen und Anwälte, die das beA einsetzen, absoluten Vorrang ein. Das betrifft insbesondere auch mögliche Hackerangriffe auf die Client-Security“, so Dr. Martin Abend, Vizepräsident der BRAK. Daher habe die BRAK auch vom technologischen Dienstleister vorgeschlagene Zwischenlösungen verworfen. „Im Interesse eines sicheren elektronischen Rechtsverkehrs und zum Schutze der Anwalt-schaft wird das beA wieder zur Verfügung stehen, sobald unser Dienstleister eine Lösung für diese Sicherheitslücke gefunden hat“, so Dr. Abend weiter.
Die BRAK wird daher das beA-System erst dann wieder online bereitstellen, wenn der Dienstleister die Störungen vollständig behoben hat und einen sicheren Zugang gewährleisten kann.

Weitere Informationen stellt die BRAK allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten in Kürze auf www.brak.de zur Verfügung.

(Pressemitteilung der BRAK vom 27.12.2017)

Die Startseite des beA finden Sie unter

www.bea-brak.de

Vor der Erstnutzung müssen Sie eine Sicherheitssoftware von dieser Seite installieren und sich erstregistrieren. Dafür ist Ihre beA-Karte und Ihr PIN notwendig. Ab dem 1. Januar 2018 ist jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt verpflichtet, die für die Nutzung des beA erforderlichen technischen Einrichtungen vorzuhalten und Zustellungen und den Zugang von Mitteiungen über das beA zur Kenntnis zu nehmen, § 31a Abs. 6 BRAO.

Ihre beA-Karte können Sie unter bea.bnotk.de bestellen. Um Ihre Karte bis Ende des Jahres erhalten zu können, sollten Sie bis zum 30. September 2017 Ihre Bestellung auslösen.

Das beA ist eine einfache und sichere Art der Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen sowie den Gerichten. Die beA-Karte ist auch mit einer zusätzlichen Signierfunktion für eine qualifizierte elektronische Signatur (qeS) erhältlich. Die qeS ist für rechtsverbindliche Übersendungen aus dem beA bis zum 31. Dezember 2017 notwendig. Falls Sie bereits eine Signaturkarte haben, kann diese auch für Versendungen über das beA genutzt werden.

Die Bundesnotarkammer hat die Bestellung der beA-Softwarezertifikate freigeschaltet (https://bea.bnotk.de/bestellung/#/products/18393998). Die beA-Softwarezertifikate können z.B. dafür genutzt werden, als Rechtsanwältin von unterwegs auf dem Laptop beA-Nachrichten abzurufen oder als Mitarbeiter bereits vom Anwalt qualifiziert signierte Nachrichten zu versenden. Wie Sie die Zertifikate einbinden, können Sie in der letzten Ausgabe des beA-Newsletters nachlesen (www.brak.de/zur-rechtspolitik/newsletter/bea-newsletter/ausgabe-2-2016-v-14122016.news.html#hl75740).

Mit dem beA-Newsletter informiert die BRAK wöchentlich rund um das beA: zum Entwicklungsstand, zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und mit Tipps zur praktischen Nutzung. Den Newsletter können Sie abonnieren unter

www.brak.de/zur-rechtspolitik/newsletter/anmeldung-newsletter/anmeldung-bea-newsletter/

Für technische Fragen rund um das beA wenden Sie sich bitte an die BRAK http://bea.brak.de/fragen-und-antworten/support/

Der Anwendersupport für das besondere elektronische Anwaltspostfach steht seit dem 29.09.2016 für Fragen rund um das beA von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung. Der Support ist erreichbar unter 030 52 00 09 444 oder bea-servicedesk@atos.net.

Das EGVP kann bis zum 31. Dezember 2017 weitergenutzt werden. Weitere Informationen hierzu: http://www.egvp.de/

beA: BRAK-Präsidentenkonferenz zum weiteren Verfahren

Pressemitteilung der BRAK vom 18.01.2018 BRAK-Präsidentenkonferenz in Berlin Die Präsidentinnen und Präsidenten bestätigen das vorgeschlagene Verfahren zur erneuten Inbetriebnahme des beA Die Präsidentinnen und Präsidenten der 28 Rechtsanwaltskammern und das […]

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Bundesweites Rechtsanwaltsverzeichnis ist wieder erreichbar

Seit 10.01.2018 sind einzelne Dienste des beA-Systems, die von den gemeldeten Sicherheitsproblemen nicht betroffen sind, wieder verfügbar. Insbesondere ist das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis (BRAV) wieder online. Über den europaweiten Anwaltssuchdienst Find a […]

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Presseerklärung der BRAK zur außerordentlichen Präsidentenkonferenz

Presseerklärung der BRAK vom 09.01.2018: Bundesrechtsanwaltskammer erörtert Fahrplan zur Wiederinbetriebnahme des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA. An das beA angebundene Services gehen teilweise wieder online. Die Präsidentinnen und Präsidenten der 28 […]

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beA: Mitgliederinformation des Präsidenten der RAK Sachsen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, zunächst darf ich Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ihren Familien im Namen der Rechtsanwaltskammer Sachsen auf diesem Wege noch einmal ein gesundes, glückliches und […]

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Nutzung des EGVP bis 13. Februar 2018 möglich

Der EGVP-Bürger-Client wird nach Angaben der Justiz bis zum 13. Februar 2018 genutzt werden können; anschließend soll er durch einen Nachfolgeclient, der nur der Verwaltung bereits empfangener Nachrichten dient, ersetzt […]

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beA weiter offline – FAQs zur aktuellen Situation

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat FAQs, u.a.: Wann rechnen Sie damit, das beA wieder in Betrieb nehmen zu können? Ab 1. Januar wird die Nutzung des beA für Anwälte zur Pflicht. […]

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Nutzungspflicht im Mahnverfahren

Für das automatisierte Mahnverfahren gilt ab dem 01.01.2018 nach dem Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs (v. 05.07.2017, BGBl. I […]

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Schutzschriftenregister

Aufgrund von § 49c BRAO besteht bereits seit dem 1. Januar 2017 eine berufsrechtliche Pflicht, das elektronische Schutzschriftenregister zu nutzen. Dies ist nicht nur mit dem beA möglich; das Schutzschriftenregister […]

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Bestellung von beA-Karten bis zum 30.09.2017

Die Bundesnotarkammer bittet alle RechtsanwältInnen, die Bestellung von beA-Karten bis spätestens zum 30.09.2017 aufzugeben, damit diese noch rechtzeitig bis zum Jahresende hergestellt und versendet werden können. Ab dem 01.01.2018 sind alle […]

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Mit wem kann man über das beA kommunizieren?

Der elektronische Rechtsverkehr hat nicht erst mit der Einführung des beA begonnen. Über die EGVP (Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach)-Kommunikationsinfrastruktur ist seit vielen Jahren eine elektronische Kommunikation insbesondere zwischen Rechtsanwälten, Gerichten […]

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