Wahl der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes: Einreichungsfrist für Wahlvorschläge

Einer Bitte des Sächsischen Rechtsanwaltsversorgungswerkes entsprechend, möchten wir Sie auf die Frist zur Einreichung von Kandidatenvorschlägen für die Wahl der Vertreterversammlung, welche am Freitag, 14. September 2018, 17:00 Uhr abläuft, hinweisen. Informationen zur Wahl und ein Formular für die Abgabe des Wahlvorschlages finden Sie unter http://www.s-r-v.de

Die ehrenamtliche Tätigkeit als Mitglied der Vertreterversammlung unterstützt die anwaltliche Selbstverwaltung. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, sich im Interesse der Kolleginnen und Kollegen im Sächsischen Rechtsanwaltsversorgungswerk zu engagieren.

Vielen Dank!

 

beA: Wiederinbetriebnahme seit 3. September 2018

Seit dem 3. September 2018, 08:00 Uhr, ist das beA wieder unter www.bea-brak.de erreichbar. Wie die BRAK informierte, waren die funktionalen Tests am vergangenen Wochenende erfolgreich, so dass die Freigabe zur Wiederinbetriebnahme erteilt wurde. Das Senden und Empfangen von Nachrichten ist also seit heute Morgen wieder möglich, die passive Nutzungspflicht für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte lebte wieder auf.

Grundsätzliche technische Probleme sind der BRAK derzeit nicht bekannt. In Einzelfällen kann es Probleme bei der Anmeldung geben, die nach Erkenntnissen der BRAK auf lokale Einstellungen an den Rechnern der Kolleginnen und Kollegen zurückzuführen sind. Für Fragen zu diesen Themen steht der beA-Support unter

E-Mail: bea-servicedesk@atos.net
Telefon: 030/52 0009 444 (Mo. bis Fr. von 8.00 bis 20.00 Uhr)

zur Verfügung.

In dem beA-Sondernewsletter vom 3. September 2018 erfahren, was ab dem Re-Start des beA zu beachten ist.

Informationen für Rechtsanwälte zur alternativen Streitbeilegung – Neue Hinweispflichten für Rechtsanwälte – (Stand: August 2018)

1. Hinweispflicht nach der ODR-Verordnung

Seit 09.01.2016 müssen Rechtsanwälte auf ihrer Homepage einen Link zur europäischen Onlinestreitbeilegungs-Plattform vorsehen und ihre E-Mail-Adresse angeben, wenn sie Online-Dienstverträge mit Verbrauchern schließen.

Erfasst werden nicht nur Online-Dienstleistungsverträge, die über die Internetseite des Rechtsanwaltes angebahnt werden, sondern auch Dienstleistungsverträge, die „auf einem anderen elektronischen Wege“ angeboten werden. Von dieser Informationspflicht sind also ausschließlich Rechtsanwälte, die Online-Dienstverträge i.S.d. Art. 4 Abs. 1 lit.e der ODR-Verordnung mit Verbrauchern schließen, betroffen.

Eine Verlinkung im Impressum auf der Anwalts-Homepage dürfte ausreichend sein. Der Informationstext könnte z.B. lauten: „Plattform der EU zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung: http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Alternativ können Sie auch die Information über die OS-Plattform in einem gesonderten Link außerhalb des Impressums darstellen. Dann ist auch die eigene E-Mail-Adresse anzugeben.

Merkblatt Hinweisflicht nach der ODR-Verordnung

2. Hinweispflicht nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG)

Seit 01.02.2017 müssen Rechtsanwälte unter bestimmten Umständen auf ihrer Homepage und/oder in ihren AGBs leicht zugänglich, klar und verständlich über die Möglichkeit der Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor der zuständigen Verbraucherstreitbeilegungsstelle hinweisen.

Vor Entstehen einer Streitigkeit müssen Rechtsanwälte, die am 31.12. des vorangegangenen Jahres mehr als 10 Beschäftigte hatten und eine Webseite unterhalten und/oder AGBs verwenden, auf ihrer Webseite und/oder in ihren ABGs darauf hinweisen, ob sie bereit sind, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen oder nicht. Sofern sie dazu bereit sind, muss die zuständige Stelle benannt werden.

Nach Entstehen einer Streitigkeit muss jeder Rechtsanwalt den Mandanten in Textform auf die zuständige Schlichtungsstelle hinweisen und erklären, ob er grundsätzlich bereit ist, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen.

Zuständige Verbraucherschlichtungsstelle ist für vermögensrechtliche Streitigkeiten aus dem Mandatsverhältnis die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft, Rauchstr. 26, 10787 Berlin, www.s-d-r.org.

Merkblatt Hinweispflicht nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

 

beA: secunet bestätigt Behebung von beA-Schwachstellen

Der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) informierte heute, das secunet die Beseitigung der Schwachstellen des beA, welche gemäß des Sicherheitsgutachtens von secunet vor einem Re-Start des beA zu erfolgen hatte, bestätigte. Damit kann das beA wie angekündigt am 3. September 2018 wieder online gehen. Die Wiederinbetriebnahme des beA bedingt, dass der Download der Client Security und die Erstregistrierung im beA-System am 1. und 2. September 2018 nicht möglich sein werden. Weitere Informationen zum Re-Start des beA finden Sie auch hier.

Presseerklärung der BRAK vom 20. August 2018:

Das beA-System wird am 03.09.2018 wieder freigeschaltet. Die Sicherheitsgutachterin der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), die Fa. secunet, hat die Beseitigung der in ihrem Gutachten beschriebenen Schwachstellen entsprechend der Beschlüsse der außerordentlichen Präsidentenkonferenz der BRAK vom 27.06.2018 (vgl. Presseerklärung der BRAK Nr. 19 v. 27.06.2018) bestätigt. Damit steht der Wiederinbetriebnahme des beA nichts mehr im Wege.

Die übrigen Schwachstellen der Kategorie B werden im laufenden Betrieb beseitigt, ebenso die Schwachstelle 4.5.3 gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 08.08.2018 (vgl. Presseerklärung der BRAK Nr. 22 v. 08.08.2018).

Die BRAK weist ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der Wiederinbetriebnahme und während des Hochfahrens des Gesamtsystems aus technischen Gründen am 01./ 02.09.2018 vorübergehend kein Download der Client Security und keine Erstregistrierung möglich sein wird. Auch das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis wird an diesen beiden Tagen zeitweilig nicht erreichbar sein.

„Ich freue mich, dass die BRAK das beA-System endlich wieder in Betrieb nehmen kann“, so BRAK-Präsident Ekkehart Schäfer. „Alle Kolleginnen und Kollegen haben jetzt Planungssicherheit.“

 

 

 

Feierliche Zeugnisübergabe an neue Rechtsanwaltsfachangestellte

96 sächsische Rechtsanwaltsfachangestellte starten in ihr Berufsleben. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, bei der über 180 Familienangehörige, Freunde und Ausbilder der Absolventen anwesend sein werden, wird die RAK Sachsen am 18. August 2018 in Dresden die Ausbildungszeugnisse übergeben.

Dem ging eine anspruchsvolle dreijährige Berufsausbildung in Kanzlei und Schule voraus. Berufsschulen in Dresden, Chemnitz und Leipzig bilden zur/zum Rechtsanwaltsfachangestellten aus.

„Die sächsischen Anwaltskanzleien und die Rechtsanwaltskammer engagieren sich mit großem Einsatz, um jungen Leuten in Sachsen durch eine exzellente Ausbildung attraktive Berufschancen in einem modernen Beruf zu bieten. Auch der Arbeitsalltag in den Kanzleien wandelt sich zunehmend weg von den klassischen Bürotätigkeiten hin zu einem Legal Assistent und bietet daher viele Möglichkeiten für ein selbständiges und anspruchsvolles Arbeiten.“, betont Vizepräsidentin Alexandra Weiß, die die Zeugnisse überreichen wird. „Viele Kanzleien in Sachsen suchen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass die Berufsaussichten sehr gut sind.“, so Weiß weiter.

Die Kammer ist auf vielen Berufsorientierungsveranstaltungen der Schulen und auf Ausbildungsmessen in ganz Sachsen präsent. Unter dem Motto „Ab morgen im Recht“ informiert die RAK Sachsen rund um den Beruf und hilft unter anderem Ausbildungsinteressenten bei der Suche nach der passenden Kanzlei.

Rechtsanwaltsfachangestellte unterstützen die Arbeit der Rechtsanwälte im organisatorischen und fachlichen Bereich. Die Ausbildung vermittelt umfassende Kenntnisse rechtlicher Verfahren wie der Zwangsvollstreckung. Weitere Bereiche sind Recht, wirtschaftliche Grundsätze und Anwalts- und Gerichtsgebühren. Nähere Informationen zur Berufsausbildung sind unter www.azubi-im-recht.de zu finden.

Ort: Ballhaus Watzke, Kötzschenbroder Straße 1, 01139 Dresden

Zeit: 11:00 bis ca. 13:00 Uhr

beA startet wieder – ein Update

„Wie geht es weiter mit dem beA – und vor allem: wann?“ Was sich in der letzten Ausgabe erst teilweise beantworten ließ, hat zwischenzeitlich konkrete Formen angenommen: Das Sicherheitsgutachten zum beA wurde vorgelegt, die BRAK-Präsidentenkonferenz gab grünes Licht, die erste Phase der Wiederinbetriebnahme startete am 4.7.2018. Doch eins nach dem anderen …

Wie es dazu kam

Das BRAK-Präsidium hatte am 22.12.2017 entschieden, dass das beA wegen gemeldeter Sicherheitsrisiken offline gehen muss. Diese betrafen die beA Client Security, also den Teil des beA-Systems, den alle Anwältinnen und Anwälte auf ihren Rechnern installieren müssen, um die beA-Webanwendung nutzen zu können. Da nicht alle Zweifel an der Beseitigung der Sicherheitslücke ausgeräumt werden konnten, entschied das BRAK-Präsidium am 26.12.2017, das beA so lang offline zu lassen, bis alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen zweifelsfrei geklärt sind.

Der Fahrplan

Bereits im Januar dieses Jahres, als das beA-System gerade erst vom Netz genommen worden war, beschloss die BRAK-Präsidentenkonferenz – bestehend aus den 28 Präsidentinnen und Präsidenten der Rechtsanwaltskammern – einen Fahrplan zur Wiederinbetriebnahme des beA: Eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlene IT-Sicherheitsspezialistin sollte die Sicherheit des beA-Systems prüfen, während die Entwicklerin des beA, die Firma Atos, parallel an der Behebung der bekannt gewordenen Schwachstellen arbeitete. Zudem wurde mit dem „beAthon“ ein Dialog mit kritischen IT-Experten geführt, deren Hinweise die BRAK dankbar aufnahm. Erst nach Vorlage des Gutachtens sollte die Präsidentenkonferenz dann darüber befinden, wann das beA wieder in Betrieb geht.

Der Zwischenbericht

Dieser Fahrplan wurde abgearbeitet und im Laufe der Zeit weiter ausdifferenziert: Die von der BRAK beauftragte IT-Sicherheitsspezialistin, die Firma secunet Security Networks AG, prüfte über die beA Client Security hinaus auch die Sicherheitskonzeption des esamten beA-Systems einschließlich des Hardware Security Moduls (HSM). Dabei berücksichtigte secunet auch die Ergebnisse des „beAthon“.

Mitte April lieferte secunet einen Zwischenbericht ab. Das Fazit lautete: Sämtliche festgestellten Schwachstellen des beA sind behebbar, der grundlegende Aufbau des beA-Systems ist nicht in Frage gestellt. Die Ergebnisse dieses Zwischenberichts berücksichtigte Atos bei seinen weiteren Reparaturarbeiten.

Im Hintergrund

Parallel diskutierten die BRAK-Präsidentenkonferenz und das BRAK-Präsidium, wie in Sachen Wiederinbetriebnahme des beA weiter vorzugehen sei. In einer Reihe von Sitzungen wurde unter anderem erörtert, unter welchen ganz konkreten Voraussetzungen das beA-System wieder in Betrieb gehen soll, ob es eine Vorlaufphase vor dem eigentlichen Restart des beA geben sollte, wie mit den durch die regionalen Rechtsanwaltskammern zu erhebenden beA-Beiträgen an die BRAK umgegangen werden soll, wie mit dem BRAK-Haushalt für die weitere Entwicklung des beA zu verfahren ist, und vieles mehr. Hierüber wurde in den letzten Ausgaben des BRAK-Magazins umfänglich berichtet.

Zudem war die BRAK regelmäßig in Kontakt mit weiteren in den elektronischen Rechtsverkehr involvierten Akteuren, insbesondere mit der Justiz von Bund und Ländern. Diese stellte und stellt den eigentlich bereits abgekündigten kostenlosen Client zur Nutzung des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP) bis über die Wiederinbetriebnahme des beA hinaus zur Verfügung und bietet damit eine Übergangslösung zur Nutzung des elektronischen Rechtsverkehrs.

Das Abschlussgutachten

Mit Spannung wurde das Abschlussgutachten von secunet erwartet. Es lag zunächst in einer Vorversion vor, die Vertreter der Firma secunet am 4.6.2018 dem BRAK-Präsidium vorstellten. Dabei ergab sich, dass noch einige Erläuterungen und Konkretisierungen notwendig waren, denn das aus IT-sicherheitstechnischer Sicht erstellte Gutachten sollte – wie im Januar beschlossen – Grundlage für die Entscheidung der BRAK-Präsidentenkonferenz über die Wiederinbetriebnahme des beA sein und musste daher für sie verständlich abgefasst sein. Nachdem die finale Fassung des Gutachtens vorlag, berief das BRAK-Präsidium umgehend die Präsidentenkonferenz für den 27.6.2018 ein, die dann über die weiteren Schritte zur Wiederinbetriebnahme des beA zu entscheiden hatte.

Im Abschlussgutachten stellt secunet die Ergebnisse der von ihr durchgeführten technischen Analyse und Konzeptprüfung des beA vor und bestätigt das beA als geeignetes System zur vertraulichen Kommunikation im elektronischen Rechtsverkehr. Das Verschlüsselungskonzept biete technisch gesehen ausreichenden Schutz für die Vertraulichkeit der vom beA übermittelten Nachrichten.

In dem Gutachten wurden verschiedene Schwachstellen des beA-Systems im Detail dargestellt und danach klassifiziert, ob sie einer Wiederinbetriebnahme des Systems entgegenstehen („betriebsverhindernd“) oder ob sie sich als weniger schwerwiegend darstellen und daher auch im laufenden Betrieb behoben werden könnten („betriebsbehindernd“ bzw. „sonstige“). Überwiegend hatte Atos die beschriebenen Schwachstellen bereits behoben; das hatte secunet durch Retests verifiziert. Verbliebene Schwachstellen sollten bis zur Wiederinbetriebnahme behoben werden bzw. weniger problematische Schwachstellen können auch danach im laufenden Betrieb behoben werden.

Das Gutachten hat die BRAK auf ihrer Website (https://bea.brak.de/sicherheit-im-bea/) veröffentlicht.

Der Beschluss zur Wiederinbetriebnahme

Die BRAK-Präsidentenkonferenz bewertete die für die beA Client Security und die beA-Webanwendung beschriebenen Risiken aus fachlicher (anwaltlicher) Sicht und beschloss daraufhin, das beA in zwei Stufen wieder in Betrieb zu nehmen:

Zunächst sollte zum 4.7.2018 die aktualisierte beA Client Security zur Verfügung gestellt und der Anwaltschaft eine angemessene Zeit zum Download und zur Installation gegeben werden; während dieser Zeit sollte auch die Erstregistrierung am beA für diejenigen nachholbar sein, die das nicht bereits vor Ende 2017 erledigt hatten. Den Eintritt in diese Phase machte die Präsidentenkonferenz abhängig davon, dass bestimmte verbliebene Schwachstellen in der Client Security behoben sind und dass secunet die Behebung bestätigt hat.

In der zweiten Phase, geplant ab dem 3.9.2018, soll das gesamte beA-System wieder online geschaltet werden. Ab diesem Zeitpunkt soll also die Anmeldung am Postfach sowie das Senden und Empfangen von Nachrichten wieder möglich sein. Den Eintritt in die zweite Phase machte die Präsidentenkonferenz abhängig davon, dass bestimmte (in dem Beschluss genannte) weitere Schwachstellen bis dahin behoben wurden und secunet die Behebung bestätigt hat.

Während des laufenden Betriebs sollen schließlich zwei weitere Schwachstellen beseitigt werden, welche die sog. Hardware Security Module (HSM) betreffen. Zudem soll auch das Betriebs- und Sicherheitskonzept für das beA weiter optimiert werden. Diese Maßnahmen sollen nach dem Beschluss der Präsidentenkonferenz spätestens in den ersten Monaten des Jahres 2019 abgeschlossen sein (vgl. BRAK-PE Nr. 19/2018 v. 27.6.2018).

Phase 1 gestartet

Die Firma secunet gab sodann grünes Licht hinsichtlich der beiden vor dem Start der Phase 1 noch zu behebenden Schwachstellen (BRAK-PE Nr. 20/2018 v. 3.7.2018). Seit dem 4.7.2018 steht die beA Client Security zum Download bereit (unter https://bea-brak.de) und die Erstregistrierung am beA ist für diejenigen, die dies bisher noch nicht getan haben, möglich. Informationen dazu finden Sie im folgenden Beitrag.

Und wie geht es weiter?

Die zweite Phase, in der das beA-System wieder vollumfänglich verfügbar ist, soll nach dem Beschluss der BRAK-Präsidentenkonferenz am 3.9.2018 beginnen – sofern secunet bis dahin bestätigt hat, dass bestimmte Schwachstellen tatsächlich behoben wurden. Die BRAK wird über die weiteren Entwicklungen umgehend über ihre Online-Medien informieren.

Aktuelle Infos rund um das beA

FAQ:
https://bea.brak.de/faq-zur-nutzung-des-bea/

beA-Newsletter
https://www.brak.de/bea-newsletter

 

Rechtsanwältin Dr. Tanja Nitschke, Mag. rer. publ., BRAK, Berlin

Berlin, 14.08.2018 (Veröffentlichung aus dem BRAK-Magazin Heft 4/2018)

beA startet wieder – was muss man jetzt machen?

Seit dem 4.7.2018 läuft die erste Phase des beA-Restarts. Ein paar Handgriffe sind nun zu erledigen, um mit dem beA (wieder) arbeiten zu können. Welche dies sind, hängt davon ab, ob man vor dem Ausfall des beA Ende 2017 bereits mit dem beA gearbeitet hat oder nicht.

Für Wieder-Einsteiger

Wer schon vor Ende 2017 das beA genutzt hat, muss im Wesentlichen die aktualisierte Version der beA Client Security auf seinem Rechner installieren. In dieser Version wurden die Schwachstellen, die damals dazu führten, dass das beA-System offline geschaltet wurde, behoben. Davor ist es notwendig, die bereits auf dem Rechner (bzw. den Rechnern seiner Kanzlei) installierte alte Version der beA Client Security zu deinstallieren (falls das nicht bereits geschehen ist). Anleitungen dafür hält die BRAK auf ihrer beA-Website bereit (https://bea.brak.de/was-muss-man-jetzt-tun/Client Security-installieren/).

Übrigens: Berechtigungen, die man vor Ende 2017 anderen Personen, z.B. Kanzleipersonal oder Vertretern, am eigenen Postfach eingeräumt hat, bleiben erhalten. Es ist also nicht etwa nötig, alle Berechtigungen nochmals neu zu vergeben.

Für beA-Neulinge

Wer das beA in seiner Kanzlei bislang noch nicht eingerichtet hat, hat noch etwas mehr zu tun: Zunächst einmal braucht jeder Postfachinhaber eine beA-Karte, um sein Postfach nutzen zu können. Wer bislang noch keine Karte bei der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer (https://bea.bnotk.de) bestellt hat, sollte dies rasch nachholen. Dazu muss man seine Adresse für den elektronischen Rechtsverkehr, die sog. SAFE-ID kennen, die man unter www.rechtsanwaltsregister.org nachsehen kann.

Nötig ist außerdem ein Kartenlesegerät. Informationen hierzu und zu weiterer sinnvoller technischer Ausstattung (z.B. Scanner) finden sich auf der beA-Website (https://bea.brak.de/was-muss-man-jetzt-tun/technische-ausstattung-beschaffen/).

Als nächstes muss die beA Client Security installiert werden. Hier gilt dasselbe wie für Wieder-Einsteiger. Bevor man das beA nutzen kann, muss man sich erstmals am beA-System registrieren. Dazu muss der Kartenleser am Rechner angeschlossen sein und man sollte seine beA-Karte und die dazugehörige PIN parat haben. In der beA-Webanwendung (https://bea-brak.de) führen Anwältinnen und Anwälte die „Registrierung für Benutzer mit eigenem Postfach“ durch. Grob gesagt, ordnet man dabei seine beA-Karte dem eigenen Benutzerprofil zu. Sodann muss eine Sicherheitsfrage hinterlegt werden, die der telefonische Support zur Authentifizierung abfragt, wenn man diesen kontaktiert.

Schließlich kann man eine E-Mail-Adresse (oder mehrere) hinterlegen, an die das beA-System automatisch eine Information sendet, wenn eine Nachricht im Postfach eingegangen ist. So verpasst man keinen Posteingang, ohne das beA selbst ständig kontrollieren zu müssen. Eine Anleitung und Tipps zur Erstregistrierung finden sich auf der beA-Website (https://bea.brak.de/was-muss-man-jetzt-tun/erstregistrierung/).

Apropos Kanzleiorganisation…

Klären sollte man auch, für wie viele Personen man beA-Karten Mitarbeiter benötigt, und diese Karten gleich mit- oder noch nachbestellen. Sinnvollerweise sind dies alle Mitarbeiter der Kanzlei, die auch bisher schon Postein- und -ausgänge versorgen. Dabei ist zu beachten, dass jeder Mitarbeiter eine eigene Karte nutzen muss (und nicht etwa die des Anwalts oder eines Kollegen!), denn die Karte und die dazugehörige PIN dürfen nicht an andere Personen weitergegeben werden (vgl. § 26 I RAVPV).

Mitarbeiter müssen zunächst vom Postfachinhaber im beA-System angelegt werden. Dann müssen auch sie sich erstregistrieren und sodann muss ihnen der Postfachinhaber im Einzelnen erlauben, was sie in seinem Postfach sehen bzw. tun dürfen (sog. Rechtevergabe). Eine Anleitung dafür findet sich z.B. im beA-Newsletter 4/2017 (im Archiv unter www.brak.de/bea-newsletter). Außerdem können z.B. auch Kollegen im Falle einer Urlaubsvertretung bestimmte, auch zeitlich befristete, Zugriffsrechte auf das eigene Postfach eingeräumt werden. Anmeldung am Postfach, Anlegen von Benutzern und Rechtevergabe sind aber erst möglich, wenn das beA-System wieder online ist.

 

Rechtsanwältin Dr. Tanja Nitschke, Mag. rer. publ., BRAK, Berlin

Berlin, 14.08.2018 (Veröffentlichung aus dem BRAK-Magazin Heft 4/2018)

Wo geht’s lang? Ein Wegweiser durch den Support

Wenn es mit dem beA wieder losgeht, werden sich dem einen oder anderen Fragen stellen, sei es bezüglich der beA-Karte, bei der Installation der neuen beA Client Security oder den erforderlichen Kartenlesegeräten. Aber wo geht es denn nun lang? Wen muss ich fragen, wer kann mir helfen? Um allen Kolleginnen und Kollegen die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner zu erleichtern, haben wir auf dieser Seite noch einmal einen Überblick zu allen Supportangeboten zusammengestellt.

Wer hilft wann?

Fragen zum Bundesweiten Amtlichen Anwaltsverzeichnis (BRAV) und zur SAFE-ID beantwortet Ihre regionale Rechtsanwaltskammer. Sollten Ihre Daten im BRAV nicht korrekt sein, kann Ihre regionale Rechtsanwaltskammer diese korrigieren.

Sollten Sie Fragen zu Ihrer beA-Karte haben, hilft Ihnen die Bundesnotarkammer (BNotK) gerne weiter. Unter www.bea.bnotk.de/faq.html hat die BNotK, die für die Herstellung der beA-Karten verantwortlich ist, einen Katalog von typischen Fragen und Antworten zusammengestellt, die sich rund um die beA-Karte stellen können. Für darüber hinausgehende Fragen gibt es einen Support per E-Mail unter bea@bnotk.de oder telefonisch (Mo. bis Fr. von 8.00 bis 17.00 Uhr) unter 0800 3550 100.

Auf Ihre Fragen rund um die Nutzung des beA finden Sie Antworten in der Onlinehilfe, die über die Adresse https://www.bea-brak.de/xwiki/ erreichbar ist und ausführliche Informationen zur Nutzung der verschiedenen Funktionalitäten des beA bereithält. Auch auf der beA-Website (http://bea.brak.de/) haben wir viele nützliche Informationen für Ihren Start mit dem beA zusammengestellt. Möchten Sie sich fortlaufend über neueste Entwicklungen informieren und Tipps und Tricks zur Benutzung des beA erhalten? Dann melden Sie sich für unseren beA-Newsletter an (https://www.brak.de/bea-newsletter).

Bei technischen Fragen zum beA oder bei Störungen kontaktieren Sie dagegen bitte den beA-Anwendersupport per E-Mail (bea-servicedesk@atos.net) oder telefonisch (Mo. bis Fr. von 8.00 bis 20.00 Uhr) unter 030 52 0009 444. Wer schon einmal in Kontakt mit dem Support war und ein Login erhalten hat, kann Probleme und Störungen rund um die Uhr selbst im beA-Serviceportal melden. Das Portal erreichen Sie über die Adresse https://atosglobal.service-now.com/

Tipps zum Umgang mit dem Support

Bei technischen Anfragen sollten Sie es sich und dem Support-Team so leicht wie möglich machen. Ihr Ansprechpartner wird einige Angaben von Ihnen benötigen, die Sie parat haben sollten.

Wenn Sie sich telefonisch mit dem Support in Kontakt setzen, sollten Sie sich vorsorglich notiert haben, welches Betriebssystem Sie installiert haben und welchen Browser Sie verwenden. Sie werden sicher auch gefragt werden, ob Sie die Client Security nicht nur installiert, sondern auch gestartet hatten, als das Problem auftrat. Ferner sollten Sie angeben, ob Sie einen Proxyserver nutzen. Sie sollten auch die Versionsnummer der beA-Website bereithalten, auf der Sie sich befinden. Hilfreich sind auch Screenshots von der Fehlermeldung. Sie können auch über das Icon der beA Client Security in der Taskleiste ein Protokoll fertigen und dieses an den Support senden. Eine Anleitung hierzu finden Sie im beA-Newsletter 12/2018 v. 19.7.2018 (https://www.brak.de/bea-newsletter/).

Und jetzt heißt es: vorbereitet sein! Karte bestellen, Client Security downloaden und installieren und prüfen, ob das im Übrigen erforderliche Zubehör vorhanden ist.

 

Rechtsanwältin Stephanie Beyrich, BRAK, Berlin

Berlin, 14.08.2018 (Veröffentlichung aus dem BRAK-Magazin Heft 4/2018)

Zum beA-Start am 3. September 2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wie ich Ihnen am 29. Juni 2018 an dieser Stelle berichtete, sprachen sich die Präsidentinnen und Präsidenten der regionalen Rechtsanwaltskammern und der Rechtsanwaltskammer bei dem Bundesgerichtshof in einer außerordentlichen Konferenz am 27. Juni 2018 mehrheitlich für einen Re-Start des beA am 3. September 2018 aus. Seit dem 4. Juli 2018 steht dafür auf der Seite www.bea.brak.de die neue Client Security zur Installation bereit.

Voraussetzung für die Wiederinbetriebnahme des beA ist, dass bis dahin noch verschiedene technische Schwachstellen, die sich aus dem Gutachten der secunet AG ergeben, behoben werden. Auch hierüber berichtete ich Ihnen am 29. Juni 2018.

Die Schwachstelle 4.5.3 aus dem Gutachten der secunet AG – unsicheres Auffüllen von Daten bei Verschlüsselung – bezieht sich auf das sog. Padding-Verfahren, das für die Verschlüsselungsoperationen verwendet wird. Für die erfolgreiche Behebung der Schwachstelle insgesamt ist es erforderlich, das bisher verwandte Padding-Verfahren vollständig durch ein neues, sog. OAEP-Verfahren zu ersetzen. Dazu müssen aber sämtliche Partner im EGVP-Verbund ihre Verschlüsselungsverfahren auf das OAEP-Verfahren umstellen. Während die Firma Atos mit der Umstellung bereits begonnen hat und im Zeitplan liegt, teilte nun Ende Juli 2018 das EGVP-Projekt-Büro der Justiz der BRAK erstmals mit, dass aus justizinternen Gründen nicht alle Partner im EGVP-Verbund eine kurzfristige Umstellung würden bewerkstelligen können.

Dies nahm die BRAK zum Anlass, eine Abstimmung unter allen Kammerpräsidentinnen und –präsidenten herbeizuführen, mit dem Ziel, den am 27. Juni 2018 gefassten Beschluss der Präsidentenkonferenz dahingehend zu ändern, dass einer Beseitigung der Schwachstelle 4.5.3 erst nach dem 3. September 2018 im laufenden Betrieb des beA zugestimmt werde. Damit erklärten sich nun in der vergangenen Woche die Präsidentinnen und Präsidenten der Rechtsanwaltskammern mit großer Mehrheit  ( 21 Ja-Stimmen , 7 Nein-Stimmen ) einverstanden .

Da nur 4 der 28 Rechtsanwaltskammern einer Beschlussfassung in Textform widersprachen, bedurfte es nicht der Anberaumung einer weiteren außerordentlichen Präsidentenkonferenz.

Für die Rechtsanwaltskammer Sachsen stimmte ich sowohl für eine Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren wie auch für eine Beseitigung der Schwachstelle im laufenden Betrieb. Wesentlich dafür war, dass es sich bei der Schwachstelle Ziffer 4.5.3 nach Bewertung der secunet AG um ein Risiko der Kategorie B handelt, von deren vorheriger Behebung die secunet AG in ihrem Abschlussgutachten die Wiederinbetriebnahme des beA nicht abhängig machte, sondern die Behebung baldmöglichst im laufenden Betrieb empfahl. Das ist hier durch die Zusage der Justiz gewährleistet, die Umstellung auf das neue OAEP-Verfahren schnellstmöglich vorzunehmen. Ausgenutzt werden könnte diese Schwachstelle, wenn überhaupt, ohnehin nur durch einen – kriminellen – Innentäter. Da die Schwachstelle darüber hinaus nicht zuverlässig das Entschlüsseln der Daten erlaubt, stufte die secunet AG die Ausnutzbarkeit der Schwachstelle auch als niedrig ein.

Mit der Beschlussfassung in Textform haben also die Präsidentinnen und Präsidenten der Rechtsanwaltskammern den Beschluss der Präsidentenkonferenz vom 27. Juni 2018 dahin abgeändert, dass die von der secunet AG unter Ziffer 4.5.3 ihres Abschlussberichtes benannte Schwachstelle in Abstimmung mit der Justiz im laufenden Betrieb beseitigt wird. Alle anderen Regelungen des Beschlusses vom 27. Juni 2018 bleiben unverändert.

Wenn das beA ab dem 3. September 2018 wieder verfügbar sein wird, wirkt von da an auch die gesetzlich geregelte passive Nutzungspflicht (§ 31 a Abs. 6 BRAO). Eine erneute „Testphase“ wird es daher nicht geben.

Mit Schreiben vom 6. August 2018 informierte das Sächsische Staatsministerium der Justiz die Rechtsanwaltskammer Sachsen darüber, in welchen Geschäftsbereichen mit einem Versand elektronischer Nachrichten an die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer seitens der sächsischen Justiz zu rechnen ist. Das Informationsschreiben finden Sie hier.

Bitte nutzen Sie die bis Anfang September verbleibende Zeit, um sich auf den Re-Start des beA vorzubereiten. Hilfreiche Hinweise und Anleitungen finden Sie unter www.bea.brak.de und den dort abrufbaren Newsletter zum beA. Die RAK Sachsen bietet zudem Seminare zum beA an. Termine finden Sie auf unserer Seminarseite.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Dr. D. Haselbach

Präsident

Rechtsanwaltsaustausch China-Deutschland

Rechtsanwaltsaustausch China-Deutschland
Anwaltsseminar in Guangxi (Nanning und Guilin)

Die BRAK führt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der All China Lawyers Association (ACLA) das Projekt Rechtsanwaltsaustausch China-Deutschland durch, welches von der Robert Bosch Stiftung finanziert wird. Seit November 2015 finden regelmäßig Seminare mit engagierten deutschen und chinesischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten statt. Jeweils eine Woche lang tauschen sich die Teilnehmer über das Verständnis ihrer Rolle als Rechtsanwälte, die unterschiedlichen Rechtssysteme und die Rechtskulturen aus. Das nächste Seminar findet vom 02. bis 09.12.2018 in China, in der Provinz Guangxi (Nanning und Guilin), statt.

Für die Veranstaltung sucht die BRAK sechs Teilnehmer/innen mit folgenden Voraussetzungen:

  • in Deutschland zugelassene/r Rechtsanwalt/Rechtsanwältin;
  • mehrjährige anwaltliche Berufserfahrung;
  • gute Englisch-Kenntnisse – Das Programm findet auf Deutsch/Chinesisch statt und wird verdolmetscht. Die Englisch-Kenntnisse sollen den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmern gewährleisten. Chinesisch-Kenntnisse werden nicht erwartet, sind jedoch von Vorteil;
  • ausgeprägtes Interesse an der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit.

Von den Teilnehmer/innen wird erwartet, dass sie das Seminar von Anfang bis Ende besuchen und sich aktiv in das Programm einbringen.

Das Fachprogramm umfasst die Themen „Anwaltliches Berufsrecht“ sowie das „Verwaltungsrecht mit dem Schwerpunkt Umweltrecht“. Die deutschen Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, über eine Woche lang mit den chinesischen Kollegen die Rolle des Rechtsanwalts im Rechtsstaat und die unterschiedlichen Aspekte des Umweltrechts zu diskutieren. Neben dem fachlichen Programm sind Besuche relevanter Institutionen und Gespräche mit deren Repräsentanten geplant.

Ziel des Projektes ist es, durch einen regelmäßigen Fach- und Informationsaustausch und persönliche Begegnungen ein nachhaltiges Netzwerk und eine Grundlage für eine solide Kooperation zwischen den Anwaltschaften Chinas und Deutschlands zu schaffen. Das Seminar fördert das Verständnis für das jeweils andere Rechtssystem und Berufsbild. Rechtsstaatliche Strukturen bedürfen einer unabhängigen und starken Anwaltschaft, daher trägt das Projekt auch zur Rechtsstaatsförderung bei.

Veranstaltungskosten sowie die Kosten für die Übernachtung, die Verpflegung im Rahmen des Programms sowie das Kulturprogramm werden übernommen. Weitere Kosten müssen selbst getragen werden.

Sollte Ihr Interesse für das Deutsch-Chinesische Anwaltsseminar geweckt worden sein, senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung inklusive Lebenslauf und Motivationsschreiben (eine DIN-A4- Seite) bis zum

Frist: 31. August 2018

an

Bundesrechtsanwaltskammer
z. H. Frau Rechtsanwältin Kei-Lin Ting-Winarto
Littenstraße 9
10179 Berlin
E-Mail: domaschke@brak.de

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbung erteilen Sie gegenüber der Bundesrechtsanwaltskammer Ihre Einwilligung, Ihre von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten zu verarbeiten. Diese Daten verarbeitet die Bundesrechtsanwaltskammer ausschließlich zum Zwecke der Bearbeitung Ihrer Bewerbung. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist Artikel 6 Absatz 1 a DS-GVO. Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zu dem Zweck, Ihre Bewerbung zu bearbeiten. Eine weitergehende Verarbeitung Ihrer Daten würde nur dann erfolgen, sofern Sie zuvor ausdrücklich eingewilligt haben. Sie können eine erteilte Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft ohne Angabe von Gründen widerrufen. Ihre Daten werden von der BRAK weder veröffentlicht, noch unberechtigt an Dritte weitergegeben.