BRAK-Umfrage zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Anwaltschaft

Die statistischen Zahlen der letzten Jahre zeigen, dass die Struktur und der Bestand der Anwaltschaft nicht von den demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen unberührt bleiben. Gerade in den Bundesländern im Osten und in der Mitte Deutschlands stagnieren die Anwaltszahlen oder gehen z.T. um bis zu zweistellige Prozentpunkte zurück. Die Suche nach qualifiziertem Nachwuchs, die zunehmende Konkurrenz zu juristischen Berufen außerhalb der Anwaltschaft und die Nachfolgeplanung sind Themen, die immer mehr Kolleginnen und Kollegen beschäftigen.

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) führt gemeinsam mit den Rechtsanwaltskammern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen daher ab sofort eine regionalspezifisch ausgerichtete Schnellumfrage zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Anwaltschaft durch. Dazu werden die Mitglieder der aufgeführten Kammern zu den Themen Anwaltschaft in der Fläche und Ausbildung von Referendaren und Referendarinnen befragt. Ziel ist, aussagekräftige Daten zu erhalten, die in die berufspolitische Diskussion einfließen können und die Entwicklung von Strategien im Interesse des Berufsstandes ermöglichen.

Die Beantwortung der Fragen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und ist bis zum 31.01.2022 möglich. Die Antworten können mit einem Klick ausgewählt werden.

Hier der Link zur Umfrage: https://easy-feedback.de/Umfrage-Bundesrechtsanwaltskammer/1419307/8hHZwX

Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme und wertvolle Unterstützung.

Anspruch auf Notbetreuung auch für Kinder von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten

Mit der 2. Änderungsverordnung der Schul- und Kita-Coronaverordnung vom 07.01.2022 sind nunmehr auch Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in die systemrelavten Berufsgruppen, die Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, aufgenommen worden. Damit kam das Sächsische Kultusministerium einer Forderung der RAK Sachsen nach.

Kanzleimitarbeiter, die zur Aufrechterhaltung des Kanzleibetriebs erforderlich sind, werden auch in der Änderungsverordnung nicht ausdrücklich benannt. Hier bliebt es bei der Auslegung der RAK Sachsen, dass selbstverständlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst sind, ohne die der Kanzleibetrieb und damit die Berufsausübung als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt nicht möglich ist.

Sollte es hierbei Probleme im Verhältnis zu der Betreuungseinrichtung geben, unterstützen wir Sie gern.

Neujahrsgespräch mit der Präsidentin der RAK Sachsen Sabine Fuhrmann

Auch in diesem Jahr lässt die aktuelle Situation es leider nicht zu, dass die Rechtsanwaltskammer Sachsen zum Neujahrsempfang einlädt. Wir wollen Ihnen trotzdem einen interessanten Einblick in die anwaltliche Selbstverwaltung in Sachsen geben. Über die Arbeit der Kammer im letzten Jahr und die anstehenden Projekte und Herausforderungen berichtet daher die Präsidentin Sabine Fuhrmann in einem Podcast.

Hören Sie mehr über aktuelle berufspolitische Themen wie der Sicherung der juristischen Ausbildung in Sachsen und der Umsetzung der BRAO-Novelle, welche das Recht der anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaften reformiert.

Den Podcast finden Sie hier.

Informationen zur Aktiven Nutzungspflicht ab 01.01.2022

Unter https://portal.beasupport.de/external/c/aktive-nutzungspflicht finden Sie Informationen rund um die aktive Nutzungspflicht im elektronischen Rechtsverkehr ab 01.01.2022

  • Was bedeutet „aktive Nutzungspflicht“?
  • Wie funktioniert die elektronische Übermittlung?
  • Wie ist das Dokument zu signieren?
  • Wie kann ich prüfen, ob meine Nachricht erfolgreich versandt wurde?
  • Wie ist zu verfahren, wenn die Justiz aus technischen Gründen nicht auf elektronischem Wege erreichbar ist?
  • Ersatzeinreichung bei Überschreiten der zulässigen Datenmenge
  • Nützliche Links

BRAK-Podcast „(R)ECHT INTERESSANT“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Verleihung des JURA-Podcast-Preis 2021 erhielt der Podcast „(R)ECHT INTERESSANT“ der Bundesrechtsanwaltskammer den 1. Platz in der Kategorie „Was es sonst noch anzuhören gibt: Weitere Jura-Podcasts“.

Wir gratulieren zu der Auszeichnung!

Im offiziellen Podcast der Bundesrechtsanwaltskammer erörtern interessante Gesprächspartner anwaltsspezifische Themen. Sie erreichen den Podcast unter folgendem Link oder auch über Spotify, Deezer und Apple.

Folgen Sie dem Podcast auch auf Instagram!

 

Aktive Nutzungspflicht im elektronischen Rechtsverkehrs ab 01.01.2022

Lange ist es nicht mehr hin. Am 1.1.2022 gilt in den meisten Verfahrensordnungen bundesweit die sogenannte aktive Nutzungspflicht. Das bedeutet für die Anwaltschaft, dass Schriftsätze nur noch als elektronische Dokumente bei den Gerichten eingereicht werden dürfen, da sie ansonsten unheilbar unwirksam sind. Nur in Ausnahmefällen bleibt die herkömmliche Übermittlung wie bspw. per Telefax zulässig, wenn ein technischer Ausfall unverzüglich glaubhaft gemacht wird. Die Kolleginnen und Kollegen sind daher dringend aufgerufen, sich so schnell wie möglich mit den neuen Bestimmungen vertraut zu machen und ihre Kanzlei auf die elektronische Kommunikation auszurichten. Ansonsten drohen unvermeidlich Haftungsfälle…

Lesen Sie den gesamten Beitrag von RA Dr. Alexander Siegmund aus München, Mitglied des BRAK-Anwenderbeirat besonderes elektronisches Anwaltspostfach, in der Ausgabe 2/2021 der Mitgliederzeitschrift KAMMERaktuell.

Einen guten und praxisbezogenen Überblick finden Sie in der Broschüre „beA kompakt – fit für die aktive Nutzungspflicht“ von Ilona Cosack, erschienen im ffi Verlag.

19. Mitteldeutsche Medizinrechtstag am 22. Februar 2022

Am 22. Februar 2022 findet über die Plattform Cisco Webex der 19. Mitteldeutsche Medizinrechtstag statt. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie im Anhang.

Die Anmeldung kann gern unter www.meinhardt-congress.de erfolgen.

beA: Version 3.10 ab 2. Dezember 2021 – aktuell: neue Version kommt später

Aufgrund eines Fehlers bei den Versand-Funktionen wurde die neue beA-Version nicht wie ursrpünglich geplant am 02.12.2021 ausgerollt. Die BRAK informiert hierüber im

Sondernewsletter 8/2021 vom 02.12.2021

Sobald ein neues Datum bekannt ist, werden wir Sie informieren.

erste Mitteilung:

Am 2.12.2021 wird die BRAK die Version 3.10 der beA-Webanwendung zur Verfügung stellen. Diese Version enthält sowohl technische Anpassungen aufgrund von Vorgaben der Justiz an die sog. Drittprodukte, zu denen auch das beA zählt, als auch Überarbeitungen der Benutzeroberfläche der beA-Webanwendung. Mit diesen Überarbeitungen setzt die BRAK Anregungen und Wünsche aus der Anwaltschaft um und gestaltet die beA-Oberfläche insgesamt benutzerfreundlicher und moderner.

Im Sondernewsletter 7/2021 finden Sie einen Überblick der wichtigtsen Änderungen und Anpassungen.

 

 

RAK Sachsen fordert Anspruch auf Notbetreuung auch für Rechtsanwälte und Kanzleimitarbeiter

Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Regelung des Betriebs von Schulen, Schulinternaten, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindestagespflege sowie von nichtakademischen Einrichtungen der Lehramtsaus- und –fortbildung im Zusammenhang mit der Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (SchulKitaCoVO) legt u.a. die Anspruchsberechtigung für eine Notbetreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen der Primarstufe in Sachsen fest. Anspruchsberechtigt sind danach Personensorgeberechtigte, die Berufen in der Gesundheitsvorsorge und Pflege, zur Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, im Justizwesen und im Bereich Bildung und Erziehung ausüben, § 2 Abs. 4 Satz 2 SchulKitaCoVO. Die konkreten Berufe werden in der Anlage der Verordnung aufgezählt.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie die Kanzleimitarbeiter werden in dieser Aufzählung, anders als Gerichte und Staatsanwaltschaften, nicht benannt. Die RAK Sachsen wandte sich daher an den Sächsischen Kultusminister und forderte die unverzügliche Aufnahme in den Kreis der systemrelevanten Berufe, so dass eine Notbetreuung der Kinder von Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte und von Mitarbeitern in den Kanzleien sichergestellt ist.

Schreiben an den Sächsischen Kultusminister

 

 

3G im Kanzleialltag?

Die aktuelle SächsCoronaNotVO erlaubt Öffnung, Inanspruchnahme und Betrieb von Einrichtungen, Unternehmen und sonstigen Angeboten unter Beachtung der weiteren Vorschriften der Verordnung, § 1 Absatz 1. Ein schriftliches Hygienekonzept ist gem. § 4 Absatz 1 i.V.m der Allgemeinverfügung erforderlich. Etwaige 3G-Beschränkungen im Mandantenkontakt für Rechtsanwaltskanzleien sind der Verordnung jedoch gerade nicht zu entnehmen.

allgemeine berufsrechtliche Hinweise und Informationen zum Kanzleibterieb

FAQ des BMAS zu 3G am Arbeitsplatz