Geldwäschegesetz

Der deutsche Gesetzgeber hat das Geldwäschegesetz (GwG) mit Wirkung zum 26.06.2017 zur Umsetzung der vierten Geldwäscherichtlinie der EU neu gefasst. Dies beinhaltet für fast alle Kanzleien weitgehende Pflichten. Diese knüpfen u. a. bereits an Einzeltätigkeiten im Gesellschaftsrecht, Unternehmensrecht und Immobilienrecht an. Der Verstoß gegen diese Pflichten führt zu gravierenden Sanktionen, bis hin zur namentlichen Veröffentlichung der verstoßenden Kanzlei.

In einem ersten Schritt wird die Rechtsanwaltskammer Sachsen umfassend über die bestehenden Pflichten informieren. Hierzu erfolgte in der Ausgabe der Kammer aktuell vom 15.02.2018 eine erste Veröffentlichung. Dieser Artikel ist nachfolgend ebenfalls erneut veröffentlicht. Ferner wird hiermit eine erste überblicksartige Darstellung der wesentlichen Pflichten vorgenommen. Es wird allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten in ihrem eigenen Interesse geraten, sich hiermit vertieft auseinanderzusetzen.

Massive Ausweitung der Anwaltspflichten durch das Geldwäschegesetz, auch und gerade für Wirtschaftskanzleien (RA Schillo in KAMMERaktuell 01/2018)

Hinweise zum neuen Geldwäschegesetz (GwG)