Elektronische Kostenrechnungen der hessischen Justiz über beA

Das Hessische Ministerium der Justiz teilte der BRAK sowie den hessischen Rechtsanwaltskammern mit, dass die hessische Justiz mit dem Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs von der Möglichkeit Gebrauch macht, Vorschusskostenrechnungen an die Bevollmächtigten der Kostenschuldner über deren beA zu versenden.
Das Ministerium wies darauf hin, dass eine direkte Versendung der Gerichtskostenrechnungen an die Kostenschuldnerinnen oder Kostenschuldner in diesen Fällen nicht mehr erfolgt. Lediglich eventuell notwendige Mahnungen werden noch direkt an die zahlungspflichtigen Personen gesandt.
Das bedeutet, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die Gerichtsverfahren in Hessen führen, jederzeit damit rechnen müssen, dass ihnen Vorschussrechnungen in ihr beA gesandt werden.
Wir möchten daher darauf hinweisen, dass Kolleginnen und Kollegen, die sich noch nicht im beA registriert haben, Haftungsfälle drohen, z.B. weil eine Zustellung einer Klage aufgrund nichtgezahlten Gerichtskostenvorschusses unterbleibt.
Bitte stellen Sie daher sicher, dass Sie im beA erstregsitriert sind und Sie über eingehende Nachrichten informiert werden

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