beA: Löschfristen stehen fest

Nachdem nun eine gewisse Eingewöhnungsphase verstrichen ist, wird die BRAK im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben das automatische Löschen von Nachrichten aus dem beA aktivieren. Im BRAK-Magazin 01/2019, S. 10 wurde bereits ein ausführlicher Hinweis hierzu veröffentlicht. Weitere Informationen dazu finden Sie auch im beA-Newsletter 07/2019.

Wichtig zu wissen: Das automatische Löschen wird zum 1.4.2019 aktiviert. Nachrichten, die am 1.4.2019 älter als 90 Tage sind, werden an diesem Tag automatisch in den Papierkorb verschoben und 30 Tage später, also am 1.5.2019, endgültig gelöscht. Nachrichten, die sich zum Zeitpunkt des 1.4.2019 bereits seit mindestens 31 Tagen im Papierkorb befunden haben, werden an diesem Tag unwiederbringlich gelöscht. Diese Fristen gelten dann auch in Zukunft fortlaufend.

Selbstverständlich werden Nutzer, deren Nachrichten zur endgültigen Löschung anstehen, zuvor per E-Mail benachrichtigt. Das setzt freilich voraus, dass für die Benachrichtigung eine aktuelle E-Mail-Adresse im beA hinterlegt ist (beA-Newsletter 17/2018). Kontrollieren Sie auch regelmäßig Ihren Spam-Ordner bzw. markieren Sie die Absenderadresse von beA als „Nicht-Spam“ (beA-Newsletter 36/2017).

Da das beA für jeden zugelassenen Anwalt empfangsbereit eingerichtet wird, können auch dann Nachrichten eingehen, wenn das Postfach noch nicht registriert ist. Diese Nachrichten unterliegen gleichwohl denselben Löschfristen. Sie werden somit nach 120 Tagen endgültig gelöscht. Und da keine E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen im Rahmen des Registrierungsvorgangs hinterlegt wurde, erfährt der Nutzer weder etwas von dem Nachrichteneingang, noch von der Löschung. Falls noch nicht geschehen: Jetzt dringend registrieren (dazu beA-Newsletter 11/2018)!

Informationen zum beA-Release 2.1.5

Seit dem 20.02.2019 steht die beA-Version 2.1.5 auf der Produktionsumgebung und seit dem 04.02.2019 auf der Schulungs- und Partnertestumgebung zur Verfügung. Die neue Version ermöglicht Vertretern und Zustellungsbevollmächtigten die Nachrichtenübersicht auch eines nicht registrierten Postfachs einzusehen. Ferner unterstützt die beA-Webanwendung nun macOS Mojave 10.14.

Zudem umfasst die neue Version Aktualisierungen eingesetzter Drittbibliotheken und Fehlerbehebungen insbesondere die KSW-Schnittstelle betreffend.

beA-Downtime am 12.02.2019

Zur Behebung der Störung des beA-Systems ist es leider notwendig, dass Atos das beA-System für einige Stunden vom Netz nimmt. beA wird daher am 12.02.2019 in der Zeit von 8.00 Uhr bis voraussichtlich (neu) 14 Uhr (vorher: 12:00 Uhr) nicht zur Verfügung stehen.
Die BRAK bittet, die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und wird Sie auf https://bea.brak.de über die Wiederverfügbarkeit und den Stand der Störungsbehebung informieren.

beA: Störungen behoben

Die Dienstleisterin der Bundesrechtsanwaltskammer, die Atos Information Technology GmbH, teilte heute Vormittag mit, dass die beA-Störungen behoben sind. Die Anmeldung am System, die Nachrichtenübermittlung und die Signaturprüfung sind wieder ohne Einschränkungen möglich.

Sollten weiterhin Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an das beA-Service-Desk unter beaservicedesk@ atos.net, Telefon: 030/520009444.
Die Fehleranalyse ist noch nicht abgeschlossen. Die BRAK kann daher noch keine weiteren Angaben zu den Ursachen der Ausfälle machen.

Aktuelle Informationen zum beA sind jederzeit unter https://bea.brak.de abrufbar.

beA: Störung behoben, Gerichte wieder adressierbar

Im Anschluss an unserer heutige Meldung können wir mitteilen, dass nach Information der BRAK die Gerichte aus dem beA wieder adressierbar sind. Auch das BRAV, das bundesweite einheitliche Anwaltsverzeichnis, ist wieder verfügbar.

beA: wegen technischer Störung sind Gerichte im beA nicht adressierbar


Die BRAK informierte heute, dass wegen technischer Probleme aktuell Gerichte aus dem beA nicht adressierbar sind. Sie empfiehlt, eilige Schriftsätze per Fax oder auf dem Postweg zu übermitteln. Die Zustellung von Anwalt zu Anwalt ist hiervon nicht betroffen.

Das BRAV, das bundesweite einheitliche Anwaltsverzeichnis, ist aktuell nicht nutzbar. Der Dienstleister der BRAK arbeitet daran, alle Funktionen schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen.

beA nicht von Sicherheitslücke beim elektronischen Personalausweis betroffen

Meldungen zu einer Sicherheitslücke bei der Authentifizierung mittels des elektronischen Personalausweises betreffen das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) nicht. Das IT-Magazin Golem hatte beschrieben, dass eine Bibliothek, die sog. Autent SDK der Firma Governikus, eine Sicherheitslücke aufweist, die in bestimmten Konstellationen dazu ausgenutzt werden könnte, dass ein Angreifer sich als eine andere Person ausgibt; Golem hatte es als unklar bezeichnet, welche Rolle dies für das beA spiele.

Diese den elektronischen Personalausweis betreffende Sicherheitslücke war für das beA aber nie relevant, denn im beA-System wird die betroffene Funktion der Autent SDK gar nicht genutzt. Governikus hat die Autent SDK aktualisiert und die Sicherheitslücke geschlossen; das beA-System verwendet ohnehin bereits die aktualisierte Version. Dies hat sich die BRAK von der Entwicklerin des beA-Systems, der Firma Atos, und der Governikus KG (s. auch hier) bestätigen lassen.

Hessische Sozialgerichte versenden nur noch über beA

Nachdem die hessische Justiz darüber informierte, Vorschusskostenrechnungen an die Bevollmächtigten der Kostenschuldner nur noch über deren besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) zu versenden, gab das Hessische Landessozialgericht mit einer Pressemitteilung  vom 22.10.2018 bekannt, dass in der Sozialgerichtsbarkeit in Hessen auch Schriftsätze an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte nur noch ausschließlich über das beA versandt werden.

 

 

Elektronische Kostenrechnungen der hessischen Justiz über beA

Das Hessische Ministerium der Justiz teilte der BRAK sowie den hessischen Rechtsanwaltskammern mit, dass die hessische Justiz mit dem Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs von der Möglichkeit Gebrauch macht, Vorschusskostenrechnungen an die Bevollmächtigten der Kostenschuldner über deren beA zu versenden.
Das Ministerium wies darauf hin, dass eine direkte Versendung der Gerichtskostenrechnungen an die Kostenschuldnerinnen oder Kostenschuldner in diesen Fällen nicht mehr erfolgt. Lediglich eventuell notwendige Mahnungen werden noch direkt an die zahlungspflichtigen Personen gesandt.
Das bedeutet, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die Gerichtsverfahren in Hessen führen, jederzeit damit rechnen müssen, dass ihnen Vorschussrechnungen in ihr beA gesandt werden.
Wir möchten daher darauf hinweisen, dass Kolleginnen und Kollegen, die sich noch nicht im beA registriert haben, Haftungsfälle drohen, z.B. weil eine Zustellung einer Klage aufgrund nichtgezahlten Gerichtskostenvorschusses unterbleibt.
Bitte stellen Sie daher sicher, dass Sie im beA erstregsitriert sind und Sie über eingehende Nachrichten informiert werden

beA: Wiederinbetriebnahme seit 3. September 2018

Seit dem 3. September 2018, 08:00 Uhr, ist das beA wieder unter www.bea-brak.de erreichbar. Wie die BRAK informierte, waren die funktionalen Tests am vergangenen Wochenende erfolgreich, so dass die Freigabe zur Wiederinbetriebnahme erteilt wurde. Das Senden und Empfangen von Nachrichten ist also seit heute Morgen wieder möglich, die passive Nutzungspflicht für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte lebte wieder auf.

Grundsätzliche technische Probleme sind der BRAK derzeit nicht bekannt. In Einzelfällen kann es Probleme bei der Anmeldung geben, die nach Erkenntnissen der BRAK auf lokale Einstellungen an den Rechnern der Kolleginnen und Kollegen zurückzuführen sind. Für Fragen zu diesen Themen steht der beA-Support unter

E-Mail: bea-servicedesk@atos.net
Telefon: 030/52 0009 444 (Mo. bis Fr. von 8.00 bis 20.00 Uhr)

zur Verfügung.

In dem beA-Sondernewsletter vom 3. September 2018 erfahren, was ab dem Re-Start des beA zu beachten ist.