BRAK fordert eine substantielle lineare Anpassung der Anwaltsgebühren

Auf der 163. Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) am 09.09.2022 in Stuttgart kündigte BRAK-Präsident Rechtsanwalt und Notar Dr. Ulrich Wessels an, die BRAK werde sich nachdrücklich für eine substantielle lineare Anpassung der Anwaltsgebühren einsetzen. Dies sei angesichts der extrem steigenden Energiepreise einerseits und wegen der im Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes fehlenden Möglichkeit einer individuellen Preisanpassung andererseits dringend erforderlich. Das Ansinnen der BRAK, den stetig wachsenden Kosten in den Kanzleien sowie der rasant steigenden Inflation etwas entgegenzusetzen, fand geschlossene Zustimmung. „Bereits bei der letzten – mehr als überfälligen – Anpassung der Anwaltsgebühren haben wir deutlich gemacht, dass diese zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war. Allerdings eben nur ein kleiner“, begründet Wessels den erneuten Vorstoß der BRAK. „Daraus haben wir nie einen Hehl gemacht, sondern bereits 2021 angekündigt, uns weiter für regelmäßige Anpassungen stark zu machen. Und das ist jetzt mehr denn je notwendig“, so Wessels weiter.

Presseerklärung der BRAK vom 09.09.2022

Schreiben des Präsidenten der BRAK an den Bundesjustizminister vom 20.09.2022

 

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