beA: secunet bestätigt Behebung von beA-Schwachstellen

Der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) informierte heute, das secunet die Beseitigung der Schwachstellen des beA, welche gemäß des Sicherheitsgutachtens von secunet vor einem Re-Start des beA zu erfolgen hatte, bestätigte. Damit kann das beA wie angekündigt am 3. September 2018 wieder online gehen. Die Wiederinbetriebnahme des beA bedingt, dass der Download der Client Security und die Erstregistrierung im beA-System am 1. und 2. September 2018 nicht möglich sein werden. Weitere Informationen zum Re-Start des beA finden Sie auch hier.

Presseerklärung der BRAK vom 20. August 2018:

Das beA-System wird am 03.09.2018 wieder freigeschaltet. Die Sicherheitsgutachterin der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), die Fa. secunet, hat die Beseitigung der in ihrem Gutachten beschriebenen Schwachstellen entsprechend der Beschlüsse der außerordentlichen Präsidentenkonferenz der BRAK vom 27.06.2018 (vgl. Presseerklärung der BRAK Nr. 19 v. 27.06.2018) bestätigt. Damit steht der Wiederinbetriebnahme des beA nichts mehr im Wege.

Die übrigen Schwachstellen der Kategorie B werden im laufenden Betrieb beseitigt, ebenso die Schwachstelle 4.5.3 gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 08.08.2018 (vgl. Presseerklärung der BRAK Nr. 22 v. 08.08.2018).

Die BRAK weist ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der Wiederinbetriebnahme und während des Hochfahrens des Gesamtsystems aus technischen Gründen am 01./ 02.09.2018 vorübergehend kein Download der Client Security und keine Erstregistrierung möglich sein wird. Auch das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis wird an diesen beiden Tagen zeitweilig nicht erreichbar sein.

„Ich freue mich, dass die BRAK das beA-System endlich wieder in Betrieb nehmen kann“, so BRAK-Präsident Ekkehart Schäfer. „Alle Kolleginnen und Kollegen haben jetzt Planungssicherheit.“

 

 

 

Comments are closed.